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Zu Beginn des Porsche Imperiums stand Ferdinand Porsches Idee der Unternehmensgründung, die im April 1931 mit der Eintragung der Dr. Ing. h.c. Ferdinand Porsche GesmbH, Konstruktionsbüro für Motoren- und Fahrzeugbau ins Stuttgarter Handelsregister Gestalt annahm. Die Firma, deren außergewöhnliches Wachstum erst 16 Jahre nach deren Gründung mit der Produktion des Porsche Typ 356 und den Lizenzzahlungen aus der Volkswagenproduktion begann, war dennoch ein Kind der frühen 30er Jahre.
Wichtig für die Unternehmenserfolgsgeschichte war einerseits die Verschmelzung der Personen Ferdinand Porsche mit seinem Vertrauten Karl Rabe zu einer einzigen technischen Führungseinheit, andererseits Porsches hervorragende Managerqualität, die sich in der elitären Zusammensetzung seines Teams, dessen hoher Firmenloyalität sowie seinem außerordentlichem Geschick mittels effizienter Öffentlichkeitsarbeit gewinnbringende Aufträge an sich zu reißen, wiederspiegelt.
Porsches Mitarbeiterstab bestand durchwegs aus hochbegabten Männern, die Porsche im Laufe seiner Tätigkeit als technischer Direktor bei diversen Automobilfirmen durch Begabungen und Ideenvielfalt im Bewusstsein blieben. Er warb seine Angestellten, die allesamt in ihrem speziellen Aufgabenbereich versierte Spezialisten waren, von hochrangigen Führungsposten bei alteingesessenen Betrieben ab und gewann sie für sich, obwohl der Wechsel ein finanzielles Risiko war, da Porsche zum Zeitpunkt der Unternehmensgründung weder über ausreichend Kapital noch über Erfolgsgarantien verfügte.
Porsche spornte sein Team auf Basis eines väterlich-freundschaftlichem Vertrauensverhältnis zu technischen Höchstleistungen an, die rückwirkend positiv den Glauben an Erfolgsverwirklichung und den Zusammenhalt stärkten. Porsches Mitarbeiter gingen für ihren Chef durch Feuer und Flamme.
Prof. Ferdinand Porsche war bis zu seinem Tod im Jahr 1951 Firmenvorstand der Porsche GesmbH. Dem 1931 gegründetem Porsche Konstruktionsbüro gehörten neben Ferdinand Porsches Sohn Ferry, dem Familienangehörigen Ghislaine Kaes, Adolf Rosenberger, Karl Rabe, Josef Kales, Walter Boxan, Karl Fröhlich, Josef Zahradnik, Josef Goldfinger (Fahrer), Franz Sieberer (Kopierer), Franz Xaver Reimspieß, Otto Zadnik, Josef Mickl und Erwin Komenda an.
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