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Ferdinand
Porsche gründete 1931 seine Firma in Stuttgart, um das, was in Deutschland
fehlte, einen gebrauchsfähigen Kleinwagen für die breite Masse auf den Markt
zu bringen. Mit dem bereits 1932
entwickeltem Porsche Typ 12 für die Firma Zündapp und dem 1934
fertiggestellten Typ 32 für NSU besaß das Unternehmen zwei repräsentable
Volkswagenmodelle, die beide Komenda's Karosseriedesign trugen.
Als
Hitler 1933 zur Macht kam, finanzierte er
Porsche die Entwicklung eines Rennwagens - den
fertigen Rennwagen bot Porsche der
Auto-Union an. Neben Erwin Komenda waren Aerodynamikexperte Josef Mickl an der Entstehung der legendären Porsche-Auto-Union-Rennwagenkarosserien beteiligt. Ferry Porsche bezeichnete Erwin Komenda als Begründer der Silberpfeilära, da Komenda die erste Auto-Union-Rennwagen-Karosserie in einer korrosionsbeständigen Speziallegierung aus Duraluminium entwarf, die nicht lackiert werden musste, was dem Wagen in der damals geltenden 750 kg Rennformel 2,5kg zusätzliches Lackgewicht ersparte. Als die Mercedes-Ingenieure den metallsilbrig glänzenden Rennwagen sahen, ließen sie, so wird berichtet, umgehend die Lackierung aller Mercedes-Rennautos abkratzen.
Am 17.1.1934 legte Porsche seine Idee für das Massenautomobil dem Reichsverkehrsministerium als "Exposé betreffend den Bau eines deutschen Volkswagens" vor. In
dem historisch bedeutendem Exposé beschrieb Ferdinand Porsche minutiös
technische Eigenschaften und die Linie des Volkswagens. Porsche’s
Rennwagenkonstruktionen waren überaus
erfolgreich. So beauftragte Hitler, der den
erfolgreichen Ferdinand Porsche hoch schätzte,
1934 mit dem Bau des deutschen Volkswagens.
Für die
Karosseriekonstruktion und Formgebung des KdF-Wagens war Erwin Komenda
verantwortlich. Erwin
Komenda entwickelte die Karosserie des Volkswagens auf Basis seines
Karosseriedesignentwurfs zum Porsche Typs 32. 1935 war die Frage nach der endgültigen Käferkarosserieform noch offen.
Schon
vor Vertragsabschluß war vielen Mitgliedsfirmen des RDA Porsches Idee vom
billigen Volkswagen suspekt. Gegenseitiges, tiefes Misstrauen bewirkte, dass
nicht nur Finazierungsfragen ein Thema unzähliger Differenzen waren. Trotzdem
übernahm der RDA die Kosten für den Bau der ersten beiden
Vor-Prototypen: V1, die geschlossene Limousine, und V2, das Cabriolet, die 1935
in der Doppelgarage der Porsche Villa, am Stuttgarter Feuerbacherweg,
entstanden. Das erste VW-Fahrgestell mit Zentralrohrrahmen, der sich hinten
zur Motoraufnahme gabelte, war im August 1935 fertig. Nach erfolgreicher Erprobung der
ersten 1935-er Prototypen V1 und
V2 baute man 1936 in der Porsche-Garage drei weitere Prototypen: Type VW
I, Typ VW II und Typ VW III. Ein
Wagen war in Ganzstahlkarosserie ausgeführt, die beiden anderen aus Kostengründen
in Gemischtbauweise mit Holz-Blechkonstruktion.
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