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Ferdinand Porsche demonstriert Hitler den 

Auto Union Rennwagen

 Porsche Ingenieur Josef Mickl konstruierte unter anderem Karosserieformen für den spektakulären Auto-Union-Rennwagen und patentierte seine Ideen zum legendären Hochgeschwindigkeitsrekordrennwagen T 80.

 

 Geschichte des  Hochgeschwindigkeitsrekordrennwagen T 80, Mercedes Museum

 

 

 

VW-30 links und V1 rechts:  Der V1-Prototyp verfügte über  typische Käferform, allerdings waren die Scheinwerfer nicht in die Frontpartie eingelassen. Er besaß statt des Heckfensters Sehschlitze und die Türen ließen sich nach hinten öffnen. Alle Prototypen waren schon mit VW-Technologie wie Drehstabfederung und luftgekühlten Motoren ausgestattet. 

Noch besitzen die Vortypen eine kleine Fronthaube mit nach vorne gezogenen Scheinwerferfassungen.

 

 

 

Auto Union Rennwagen und KdF-Wagen

 

Ferdinand Porsche gründete 1931 seine Firma in Stuttgart, um das, was in Deutschland fehlte, einen gebrauchsfähigen Kleinwagen für die breite Masse auf den Markt zu bringen. Mit dem bereits 1932  entwickeltem Porsche Typ 12 für die Firma Zündapp und dem 1934 fertiggestellten Typ 32 für NSU besaß das Unternehmen zwei repräsentable Volkswagenmodelle, die beide  Komenda's Karosseriedesign trugen.  

Als Hitler 1933 zur Macht kam, finanzierte er Porsche die Entwicklung eines Rennwagens - den fertigen Rennwagen bot Porsche der  Auto-Union an. Neben Erwin Komenda waren Aerodynamikexperte Josef Mickl an der Entstehung der legendären Porsche-Auto-Union-Rennwagenkarosserien beteiligt. Ferry Porsche bezeichnete Erwin Komenda als Begründer der Silberpfeilära, da Komenda die erste Auto-Union-Rennwagen-Karosserie in einer korrosionsbeständigen Speziallegierung aus Duraluminium entwarf, die nicht lackiert werden musste, was dem Wagen in der damals geltenden 750 kg Rennformel 2,5kg zusätzliches Lackgewicht ersparte. Als die Mercedes-Ingenieure den metallsilbrig glänzenden Rennwagen sahen, ließen sie, so wird berichtet, umgehend die Lackierung aller Mercedes-Rennautos abkratzen.  

Am 17.1.1934 legte Porsche seine Idee für das Massenautomobil dem Reichsverkehrsministerium als "Exposé betreffend den Bau eines deutschen Volkswagens" vor.  In dem historisch bedeutendem Exposé beschrieb Ferdinand Porsche minutiös technische Eigenschaften und die Linie des Volkswagens. Porsche’s Rennwagenkonstruktionen waren überaus erfolgreich. So beauftragte Hitler, der den erfolgreichen Ferdinand Porsche hoch schätzte, 1934 mit dem Bau des deutschen Volkswagens.

Für die Karosseriekonstruktion und Formgebung des KdF-Wagens war Erwin Komenda verantwortlich. Erwin Komenda entwickelte die Karosserie des Volkswagens auf Basis seines Karosseriedesignentwurfs zum Porsche Typs 32. 1935 war die Frage nach der endgültigen Käferkarosserieform noch offen.

Schon vor Vertragsabschluß war vielen Mitgliedsfirmen des RDA Porsches Idee vom billigen Volkswagen suspekt. Gegenseitiges, tiefes Misstrauen bewirkte, dass nicht nur Finazierungsfragen ein Thema unzähliger Differenzen waren. Trotzdem übernahm der  RDA die Kosten für den Bau der ersten beiden Vor-Prototypen: V1, die geschlossene Limousine, und V2, das Cabriolet, die 1935 in der Doppelgarage der Porsche Villa, am Stuttgarter Feuerbacherweg, entstanden. Das erste VW-Fahrgestell mit Zentralrohrrahmen, der sich hinten zur Motoraufnahme gabelte, war im August 1935 fertig. Nach erfolgreicher Erprobung der ersten 1935-er Prototypen V1 und V2 baute man 1936 in der Porsche-Garage drei weitere Prototypen: Type VW I, Typ VW II und Typ VW III. Ein Wagen war in Ganzstahlkarosserie ausgeführt, die beiden anderen aus Kostengründen in Gemischtbauweise mit Holz-Blechkonstruktion.  

 
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