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Erwin Komenda's Zeichnung vom 18.1.1936 hat historische Bedeutung in der Käferentwicklungsgeschichte. Erstmals definierte Komenda die endgültige Form des Volkswagens mit den in die Kotflügel integrierten Scheinwerfer. Das Porsche-Team war vom Karosseriekonstruktionsergebnis überwältigt. Durch Einbeziehen der Kotflügel und der Scheinwerfer in eine geschlossene Form wurde der Cw-Wert verbessert.

 

 

 

 

 

 

VOLKSWAGEN DESIGN

 

Ein Meilenstein in der Volkswagengeschichte war Komenda's Skizze vom 18. Januar 1936, in der Komenda erstmals die endgültige Form des VW-Käfers, mit den in den Kotflügeln integrierten Scheinwerfern und dem Heckfenster, zu Papier brachte. Komenda's Käferkarosserieprinzip bestand aus großen, organisch aneinandergesetzten  Pressteilen. Die Hauptteile waren einfach austauschbar, Kotflügel und Trittbretter waren angeschraubt. Anfallende Reparatursummen hielten sich so in Grenzen. Das edle Konstruktionsergebnis ermöglichte die Aneinanderbindung der einzelnen Volkswagenteile in Schalenbauweise durch Punktschweißen. Keine einzige Schweißnaht musste mit Lötzinn kaschiert werden, was dem Volkswagen einen hohen Schutz vor Durchrostung bot.  Die neue Karosserietechnik war gewichtssparend, verbesserte so die Beschleunigungsfähigkeit des Fahrzeugs und bewirkte gute Fahreigenschaften, da die bei hohen Geschwindigkeiten auftretenden Fahrgestellverdreh- und Trampelschwingungen der Achsen verkleinert werden konnten.  Gut durchdacht war Komenda's Luftführung durch ein ausgeklügeltes Tunnelsystem innerhalb der Karosserie, das dem Volkswagen neben dem Vorteil eines modernen Heizkomforts eine hohe Korrosionsbeständigkeit verlieh. Erwähnenswert für ein Fahrzeug der Dreissiger Jahre war die gute Formänderungsarbeit der Karosserie, die das Auftreten hoher Dezelerationskräfte bei Unfällen verhinderte. Alles in allem war Komenda's Karosseriearbeit für das Jahre 1936 sehr innovativ.

 
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